Pressemitteilung der IV Vorarlberg vom 23.06.2008
Lingenhöle
Feldkirch: In die Europa-Liga aufgestiegen ist Lingenhöle mit
Österreichs größter vertikaler
Induktionshärteanlage aus dem Hause EMA Indutec GmbH, Meckesheim/Germany
7
Meter Höhe, 3 mal 3 Meter Grundfläche, 12 Tonnen
Eigengewicht: Ein Metallkoloss dieses spektakulären Formates
wurde kürzlich in mehrstündiger logistischer
Präzisionsarbeit mittels Telekran in die dafür eigens
wiedergeöffneten Werkshallen des Technologie-Unternehmens
Erich Lingenhöle abgelassen, und nicht minder
spektakulär als diese Montageaktion ist auch das
"Können" dieser "größten vertikalen
Induktionshärteanlage" in Österreich, um es in
technisch korrekter Diktion zu formulieren.
Dazu Firmenchef Erich Lingenhöle gestern im "VN"-Gespräch:
"Europaweit
gibt es vielleicht eine Handvoll Unternehmen, die über diese
bei uns installierte Technologie verfügen. In dieser Anlage,
die wir uns einschließlich Personalschulungen an die 700.000 Euro
kosten ließen, können technische Bauteile oder z. B.
Wellenachsen mit einer Härtelänge bis 5000 mm, einem
Stückgewicht bis zu 5000 Kilogramm und einem
Maximaldurchmesser von 600 mm gehärtet werden, nachdem wir
kundenspezifisch eine tribologische Wertanalyse erstellt haben. Wir
können jetzt Kunden- bzw. Industriebereiche bedienen, die
bisher für uns nicht zugänglich waren, und wir werden
das auch in ganz Europa anbieten."
Der
Hauptvorteil dieser gigantischen Anlage ist laut Lingenhöle
die signifikant verbesserte Reproduzierbarkeit des
Härtevorganges. Modernste elektronische Steuerungstechnik
sorgt für einen reibungslosen und höchst
präzisen Veredelungsvorgang. Zur Erklärung: Beim
bisher verwendeten Gas ist so gut wie nie eine völlige
Konstanz der Energieleistung gegeben - bei Einsatz von Strom ist ein
konstant präziser Energielevel garantiert. Übrigens:
Mit fast 1000 Ampere ist bei dieser jüngsten
Lingenhöle-Anlage ein immens hoher Stromanschlusswert
vorhanden.